Presseerklärung: Bezahlbarer Wohnraum braucht endlich kommunales Handeln

Der aktuelle Immobilienmarktbericht zeigt einmal mehr deutlich: Wohnen im Landkreis Kassel wird immer teurer! Während Neubauten durch hohe Kosten, steigende Baupreise und hohe Zinsen ausgebremst werden, bleibt der Bedarf, insbesondere an bezahlbarem Wohnraum hoch. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass die Bautätigkeit rückläufig ist und sich die Preisunterschiede je nach Lage deutlich verschärfen.

Für Die Linke ist klar, dass sich diese Entwicklung nicht von allein lösen wird, gerade angesichts knapper öffentlicher Kassen.

„Wir wissen, dass die finanziellen Spielräume des Landkreises begrenzt sind. Umso wichtiger ist es, vor Ort kreative und bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln, statt auf den Markt zu hoffen“, erklärt Jan Kersting, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag.

Auch Laura Maschke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, betont:
„Die Unterschiede bei den Preisen im Landkreis zeigen, wie ungleich die Situation ist. Wir brauchen gezielte Strategien, um in allen Kommunen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Menschen zu entlasten.“

Die Linke fordert, dass sich der Landkreis endlich intensiver mit dem Thema sozialen Wohnungsbau beschäftigt, um die Menschen spürbar zu entlasten. Dazu gehört auch eine klare politische Priorität für bezahlbares Wohnen.

Kersting erklärt abschließend: „Wohnen ist keine Ware, sondern ein Grundbedürfnis. Es darf nicht vom Geldbeutel abhängen, ob Menschen ein sicheres und bezahlbares Zuhause finden. Genau deshalb braucht es jetzt entschlossenes politisches Handeln.“