Die Linke fordert Anerkennung von Sorgearbeit, verlässlichen Schutz vor Gewalt und ein Ende der androzentrischen Perspektive.
Am 8. März lud Die Linke Kassel-Land zu einer bemerkenswerten Kinoveranstaltung im Kino Wolfhagen ein.
Der Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“ stellte eindrücklich dar, was passiert, wenn diejenigen, die den Großteil der bezahlten und unbezahlten Sorgearbeit leisten, einen Tag aussetzen. Kinder waren herzlich willkommen, es gab Verpflegung, und im Anschluss entstand in einer offenen Runde Raum für wertvollen Austausch über Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft und sozialer Lage, in angenehmer und freundlicher Atmosphäre.
Der 8. März bleibt ein Tag des feministischen Protests und der Organisierung, von den Kämpfen für Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen bis hin zu heutigen Bündnissen gegen Patriarchat, Armut und Ausbeutung. Im Landkreis Kassel schafft Die Linke Orte, an denen Betroffene zusammenkommen, sich vernetzen und für eine gerechte Gesellschaft eintreten.
„Wir sind froh, etwas auf die Beine gestellt zu haben, und freuen uns , dass unser Angebot so herzlich angenommen wurde. Der Film unterstreicht noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam für ein gutes Leben einstehen“, betont Laura Maschke. „Die Aktion war ein voller Erfolg und unterstreicht unser anhaltendes Engagement für Feminismus und soziale Gerechtigkeit“, stimmt Andrea Gärtner zu. Ob es im nächsten Jahr wieder eine Kinovorstellung sein wird, oder andere Aktionen geplant sind, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.


